Franzisk. Ansatz

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F r a n z i s k a n i s c h e r  D e k a l o g 

   
1.  Sich in Gott festmachen            
2.  Jedem Menschen hilfreich sein
3.  Eigene Identität leben
4.  Mitten unter den Menschen leben
5.  Initiative ergreifen
6.  Vertrauen
7.  Durch Leben und Worte wirken
8.  Miteinander leben und arbeiten
9.  Zuhören und lernen
10. In allem den Frieden suchen

Woher hat das St.-Bonaventura-Gymnasium eigentlich seinen Namen?

Früher mal gab es am Bona fast nur Klosterschwestern als Lehrerinnen. Es waren auch nur Mädchen am Bona. Das ist inzwischen alles anders geworden. Der Name aber ist geblieben. Und einige Klosterschwestern gibt es ja auch noch. Die Schwestern heißen aber nicht Bonaventura-Schwestern, sondern Dillinger Franziskanerinnen. Sie nennen sich so, weil sie leben wollen, wie vor vielen hundert Jahren der heilige Franziskus in Assisi. Weil sie den heiligen Franziskus verehrten, nannten sie sich Franziskanerinnen, und weil sie in Dillingen lebten, eben Dillinger Franziskanerinnen.

Wer war denn dieser Franziskus aus Assisi? Assisi ist ein kleines Städtchen in Italien. Franziskus war ein ziemlich verwöhnter reicher junger Mann. Seine Eltern schenkten ihm alles, was er sich wünschte, und er genoss das Leben. Irgendwann wurde es ihm aber langweilig, dass er alles hatte, und er dachte: das kann doch nicht alles sein. Dabei entdeckte er, dass er nur wirklich glücklich sein konnte, wenn er fragte, was Gott von ihm haben will. Und so änderte er sein Leben, kümmerte sich um Arme und Kranke und betete viel. Dabei war er so froh und glücklich, dass auch andere junge Männer von ihm angesteckt wurden, und er nannte sie Brüder. So entstand der Orden der Franziskaner.

Warum nannten die Klosterschwestern ihre Schule dann nicht einfach Franziskus-Gymnasium? Das wäre bestimmt auch ein guter Name gewesen, aber der heilige Franziskus war immer ein bisschen in Sorge um die Brüder aus seinem Orden, die allzu viel studierten. Er fürchtete immer, die wären dann nicht mehr so fromm. Die Schwestern wollten aber ja gerade, dass ihre Schülerinnen viel lernen sollten und so dachten sie, es wäre besser nach einem anderen Namen zu suchen. So stießen sie auf den heiligen Bonaventura, der auch ein Franziskaner war. Von diesem Bonaventura hörten sie eine Geschichte:

Als Franziskus schon schwer krank und dem Tod nahe war, wurde Bonaventura in einem italienischen Dorf – es heißt Bagnoreggio - geboren. Es wird erzählt, dass er als kleines Kind sehr krank gewesen ist. Seine Mutter fürchtete, dass er bald sterben würde. Sie war eine große Verehrerin des heiligen Franziskus und hat deshalb ihren Sohn zu ihm gebracht, damit er ihn heilen soll. Und Bonaventura ist tatsächlich gesund geworden. Sicher hat ihm seine Mutter das ganz oft erzählt und als er erwachsen war, ist er selber Franziskaner geworden. Er wurde sogar ein ganz berühmter Franziskaner, weil er so gelehrt war, dass alle seine Predigten hören wollten. Und obwohl er so gescheit war, war er trotzdem ein ganz frommer und heiliger Mann.

Da dachten sich die Klosterschwestern, dass dieser heilige Bonaventura sicher ein guter Schulheiliger ist und nannten ihre Schule Bonaventura-Gymnasium. Das St. vor dem Bonaventura ist die Abkürzung von Sanctus. Sanctus ist das lateinische Wort für heilig. Auch das Wort Bonaventura ist ein lateinisches Wort. Eigentlich sind es sogar zwei lateinische Worte: das Wort „bona" bedeutet gut und das Wort „ventura" bedeutet weitergehen. Bonaventura heißt also so viel wie: es wird gut weitergehen. Und das wünschen sich alle Lehrer und Schüler am Bona: dass es mit ihnen gut weiter geht. Und wir alle glauben, dass der heilige Bonaventura, der damals vom heiligen Franziskus geheilt worden ist, vom Himmel aus gut auf uns alle aufpasst.

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